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Ein Beruf mit Zukunft – Tag des Glasapparatebauers

19.11.2018 CJD Ilmenau CJD Thüringen « zur Übersicht

Viel Respekt vor der Hitze der Brennerflamme und dem Können der Glasbläser hatten die Besucher beim ersten „Tag des Glasapparatebauers“ im CJD Ilmenau. Hier warb das Netzwerk für Glasapparatebau, bestehend aus Glasfirmen, CJD, Berufsschule, Agentur für Arbeit, der Stadt Ilmenau und der IHK, gemeinsam für Nachwuchs. Am 15.11.2018 war jeder eingeladen - egal ob auf der Suche nach einem Ausbildungsberuf, zum Wiedereinstieg in den Beruf des Glasapparatebauers, Pendler, die zurück in die Heimat wollen oder Quereinsteiger, die neue Herausforderungen suchen.

Die Veranstaltung stieß auf gute Resonanz. Neben den Ausstellern kamen Vertreter der Agentur für Arbeit, der IHK, der Wirtschaftsförderung und zahlreiche Interessierte. Auch der Landtagsabgeordnete Andreas Bühl war neugierig, dieses neue Format kennenzulernen und ließ sich von den vertretenen Firmen des Netzwerkes informieren.

Apparatebauunternehmen der Region zeigten an diesem Nachmittag die Anwendungsfelder ihrer Produkte. So erfuhren die Besucher, was Glas mit Verhütung zu tun hat, warum sauberes Wasser den Apparatebauer braucht, wie sichergestellt wird, dass 100 ml auch wirklich 100 ml sind und was der Glasbläser für das Internet und moderne Smartphones tun kann. Die Auszubildenden haben praktisch vorgeführt, welche Anforderungen ihr Beruf stellt und ließen Mutige selbst erproben, wie schwierig es ist, eine Kugel zu blasen.

Das Netzwerk für Glasapparatebau hat sich vor ca. einem Jahr gegründet. Da der Werkstoff Glas auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird, kann man mit der Suche nach Nachwuchs nicht zu früh beginnen. Langfristig ginge es darum, den Abgang älterer Arbeitnehmer aufzufangen.
 
„Glasapparatebauer ist ein Beruf mit Zukunft, der keine Arbeitslosigkeit kennt“, erklärte Fachbereichsleiter Ulf Fink vom CJD Ilmenau. Wen dieser tolle Beruf nicht mehr loslässt, hatte die Möglichkeit, zukünftige Arbeitgeber kennenzulernen und sich bei der Agentur für Arbeit über Fördermöglichkeiten zu informieren. Angehende Auszubildende konnten das Staatliche Berufsschulzentrum (SBSZ) besichtigen und das CJD als Ausbildungspartner kennenlernen.

Beim ersten „Tag des Glasapparatebauers“ staunten die Besucher über die Verbindung von Hand- und Mundarbeit, bei der höchste Präzision gefragt ist. Der ein oder andere hat auf jeden Fall „Feuer gefangen“.