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19.04.2010 - Ilmenau
Gut gerüstet für die künftigen Aufgaben
Sanierung des CJD Ilmenau abgeschlossen
Nach 20 Monaten Bauzeit wurde die Sanierung des CJD Ilmenau mit einer Feierstunde abgeschlossen. Ehrengast der Veranstaltung war Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht.
Gut angelegtes Geld seien die drei Millionen Euro, die hier angelegt wurden, betonte die Ministerpräsidentin. Mit der Modernisierung, die auch eine Erneuerung der Maschinen und Anlagen einschloss, sei das CJD gut gerüstet für die künftigen Aufgaben - beispielsweise künftig verstärkt Defizite bei der Ausbildungsreife junger Menschen zu beseitigen, beziehungsweise junge Leute fortzubilden, da etliche trotz abgeschlossener Ausbildung nicht die qualitativen Anforderungen des Berufs erfüllten. Der CJD-Grundgedanke - "Keiner darf verloren gehen!" - habe unter der Prämisse sinkender Lehrstellenbewerber und steigenden Bedarfs an Fachkräften an Bedeutung gewonnen.
Landrat Benno Kaufhold würdigte das fast 20-jährige Wirken des CJD Ilmenau in und für die Region. Kersten Mey von der IHK Südthüringen betonte, es sei eine Trendwende in der Bildung nötig. Jetzt, so Mey, "müssen Leistungsschwache zum Zuge kommen!" Sie abzuholen und zu fördern sei dringend geboten. Das CJD, so lobte er, spiele die "gesamte Klaviatur der Berufsausbildung". Solch frühzeitige Investition in Leistungsschwache sei für die gesamte Gesellschaft nützlich. Förder- wie Eigenmittel der Sanierung seien hier gut investiert.

Kräftige Farben an der Fassade sind das äußere Zeichen für die erfolgte Sanierung. Wesentlicher sind die Veränderungen im Inneren, vor allem in der so genannten Shedhalle, die einen Großteil der Ausbildungsräume beherbergt.
Besonders hervorzuheben sei, so Vorstand Hans Wolf von Schleinitz, dass die gesamte Sanierung bei laufendem Ausbildungsbetrieb erfolgt ist. Insbesondere den Ausbildern und anderen Mitarbeitenden wurde ein großes Dankeschön für die überaus zahlreich erbrachten zusätzlichen Arbeitsstunden ausgesprochen. Die zu erbringenden Eigenleistungen wurden auf über 4.500 Arbeitsstunden geschätzt.
Am Nachmittag fand in feierlichem Rahmen die Segnung der erneuerten Ausbildungsstätten durch Günter Steffenhagen statt. Anschließend feierten Mitarbeitende und Teilnehmende gemeinsam bei Musik, Tanz und einem leckeren Buffet.





